Jeden Tag gibt es tausende Aktien. Welche sind heute relevant? Trady AI scannt den Markt aus dreizehn Blickwinkeln — vom schnellen Tagesgeschäft über Swing und Optionen bis zu den Spuren, die große Adressen hinterlassen. Der Unterschied zu einem gewöhnlichen Screener: Jeder Pick kommt mit Begründung, und Trady weiß, welche davon zu deinem Depot passen.
Keine der Ansichten beruht auf einer selbst erfundenen Formel. Gerechnet wird nach den Verfahren, die für den jeweiligen Handelsstil etabliert sind: Stocks in Play nach Zarattini und Aziz, das Trendtemplate von Minervini, relative Stärke nach Levy, der Momentum-Faktor nach Carhart, Value nach Graham und Buffett, die Stillhalter-Strategien der tastytrade-Schule. Wo eine Methode nachgerechnet und verworfen wurde, steht das im Blog — nachlesbar statt behauptet.
Aktien mit großem Kurssprung und viel Handel — die Kandidaten für Trades, die am selben Tag wieder geschlossen werden. Ausgewählt wird nach der Stocks-in-Play-Methode von Carlo Zarattini und Andrew Aziz: entscheidend ist das relative Volumen, also der Handel gemessen am eigenen Schnitt zur selben Uhrzeit, und der Einstieg liegt am Bruch der Eröffnungsspanne. Trady identifiziert die Werte rund um die Eröffnung und erklärt, warum sie heute laufen: Nachricht, Zahlen, Sektor-Sog oder schlicht ungewöhnliches Volumen. Im Briefing lässt sich dieselbe Liste zusätzlich nach Kurslücke zum Vortag, Volumen und Nachrichtenlage filtern, bis nur noch die Werte übrig bleiben, die zu deinem Stil passen.
Aktien mit anhaltender relativer Stärke — Werte, die den Markt über Wochen hinter sich lassen, statt nur einen Tag lang zu zucken. Gemessen wird die relative Stärke nach Robert A. Levy (RSL): der Kurs gegen seinen eigenen Schnitt der letzten 130 Handelstage, ergänzt um den Relative-Stärke-Rang nach William O'Neil, der den Vorsprung gegenüber dem Gesamtmarkt festhält. Daneben steht der Jahrestrend, der denselben Effekt über zwölf Monate misst — der Momentum-Faktor nach Mark Carhart. Der Klassiker für alle, die Trends mitlaufen wollen, statt Böden zu raten.
Mittelfristige Setups über wenige Tage bis Wochen. Gefiltert wird nach dem Trendtemplate von Mark Minervini — acht Kriterien, die einen intakten Aufwärtstrend beschreiben: Kurs über den steigenden Durchschnitten der letzten 50, 150 und 200 Tage, deutlich über dem Jahrestief und nah am Jahreshoch — zusammen mit O'Neils Relative-Stärke-Rang. Trady bewertet darauf Trendstärke, Chartformation und Chance-Risiko-Verhältnis und sucht dabei die frühe Phase: Aktien, die aus einer ruhigen Basis ausbrechen, bevor der große Lauf sichtbar wird.
Firmen, deren Zahlen Warnsignale zeigen — auffällige Bilanzen, Verluste, schrumpfender Umsatz oder hohe Schulden, meist zusätzlich stark leerverkauft. Gedacht für Wochen, nicht für Tagestrades. Wo zugleich Squeeze-Gefahr besteht, markiert Trady das eigens: Müssen Leerverkäufer eindecken, kann der Kurs kräftig nach oben schießen.
Solide Unternehmen für den langen Horizont, bewertet nach Substanz statt nach Tagesbewegung: Geschäftsentwicklung, Verschuldung, Bewertung und die Frage, ob der Kurs gerade teuer oder günstig zur eigenen Historie steht. Die Maßstäbe sind die der Value-Schule — Qualität des Geschäfts nach Warren Buffett, innerer Wert und Sicherheitsmarge nach Benjamin Graham, gerechnet als Sticker Price nach Phil Town.
Prämien kassieren statt kaufen — die Stillhalter-Strategien, wie sie die tastytrade-Schule um Tom Sosnoff geprägt hat: Covered Call und Cash-Secured Put, der Bear-Call-Spread mit begrenztem Risiko und der Jade Lizard (Short Put, Short Call und Long Call zusammen), der bei genug Prämie nach oben gar kein Risiko trägt. Trady sucht die Kandidaten mit hoher erwarteter Schwankung auf einem Basiswert, den man auch halten möchte, wenn er am Ende eingebucht wird.
Institutionelle Options-Aktivität: große, aggressive Orders, die gleichzeitig über mehrere Börsen ausgeführt werden, weil jemand nicht auf einen besseren Preis warten will. Die eiligsten Ausführungen hebt Trady eigens hervor — dort sitzt die höchste Überzeugung.
Vor Quartalszahlen steigt die erwartete Schwankung oft stark an. Trady vergleicht, wie sich eine Aktie in der Vergangenheit nach ihren Zahlen bewegt hat, mit dem, was der Optionsmarkt gerade einpreist — und zeigt, wo der erwartete Sprung fair oder zu teuer bewertet ist.
Kurs und Volumen zeigen, was passiert ist. Die folgenden Ansichten zeigen, wer dahintersteckt — aus Pflichtmeldungen an die US-Behörden und aus dem Options- und Handelsfluss.
Die Konfluenz aller Geldspuren: Aktien, bei denen Dark-Pool-Aktivität, Options-Käufe, Insider, Fonds, Politiker und unsere Fokus-Werte gleichzeitig in dieselbe Richtung zeigen. Kein fertiges Setup, sondern eine Positionierung über Tage bis Wochen — je mehr Quellen sich einig sind, desto interessanter.
Die US-Handelsaufsicht FINRA veröffentlicht täglich, welcher Anteil des Handelsvolumens einer Aktie als Leerverkauf gemeldet wurde. Trady stellt diesen Anteil dem Schnitt der letzten fünf Tage gegenüber und zeigt, wo er auffällig nach oben oder unten kippt — die Seite des Handels, die im Chart nicht zu sehen ist.
Große US-Fonds müssen ihre Aktienpositionen jedes Quartal offenlegen. Trady wertet diese Meldungen über alle Fonds hinweg aus und zeigt pro Aktie, wer aufgestockt und wer abgebaut hat — samt der Frage, ob jemand über Optionen auf steigende oder fallende Kurse setzt.
Vorstände und Direktoren müssen ihre eigenen Käufe und Verkäufe binnen weniger Tage melden. Spannend sind die Cluster: wenn mehrere Führungskräfte derselben Firma im selben Zeitraum kaufen — besonders, wenn Vorstands- oder Finanzchef dabei sind.
Zwei Ansichten: von Hand ausgewählte Aktien, die gerade an politischen Entscheidungen oder Schlagzeilen hängen — und die gemeldeten Aktiengeschäfte von US-Politikern. Letztere dürfen mit wochenlanger Verzögerung eintreffen und sind deshalb kein Kaufsignal, sondern ein Hinweis darauf, wo Politik und Markt sich gerade berühren.
In der 14-tägigen Testphase sind alle Ansichten offen. Danach enthält Light Buy & Hold; Intraday, Momentum, Swing, Short-Ideen, Options-Ideen und das Polit-Radar gehören zu Plus; Options-Sweeps und die vier Geldspuren zu Pro.
Vierzehn Ansichten sind viel — genau deshalb sortiert Trady sie für dich vor. Er kennt deine Positionen, deine Watchlist und deine Gewohnheiten und sagt dir, welche der heutigen Ideen dich wirklich betreffen und welche du überspringen kannst. Ein Screener liefert dir Treffer. Ein Assistent sagt dir, was sie für dein Depot bedeuten.
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